Der -19 Schock

Der Lock-down hat uns alle gleichermaßen plötzlich und nichtsahnend getroffen. Stay home war zunächst die Devise. Vom einen Tag auf den anderen war auch bei abilex Home-Office für alle.

Die gesamte Situation lässt sich gut an einem Song von Queen beschreiben: Show must go on…

Die „Show“ musste nicht nur weitergehen, weil da laufende Projekte und Kunden waren, sondern auch weil unser aller Leben weiter ging. Der Arbeitsalltag fand jetzt eben am heimischen Arbeitsplatz statt und alles was möglich war wurde digital erledigt. Gutes Stichwort!

So manches Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren im Punkto Digitalisierung geschlafen, gespart oder nicht rechtzeitig aufgerüstet. Während der andauernden Corona Pandemie, so konnte man den Eindruck haben, sind viele Unternehmen aufgewacht. Die Nachfrage an Digitalen Plattformen bzw. Cloud Systemen entwickelte sich gefühlt schneller denn je. Wenn es also etwas Positives aus der Situation zu erkennen gibt dann, dass dieses Virus mehr Unternehmen als je zuvor dazu gebracht digitale Defizite zu erkennen und das Umdenken zu beginnen. Nicht während einer Entwicklungsphase von mehreren Monaten oder gar Jahren, sondern binnen weniger Wochen.

 

Wir bei abilex hatten hier keine Probleme, da wir als Digitalisierungsspezialisten den Einsatz von Cloud Lösungen, Collaborations-Tools und einer grundsätzlichen Ausstattung von mobile Arbeitsgeräten als selbstverständlich ansehen. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit unseren Kunden haben wir, soweit noch nicht geschehen, zügig auf „online“ umgestellt und z.B. sämtliche Meetings oder Workshops digital gestaltet. Somit konnten wir unser Daily Business aufrechterhalten und den üblichen Tätigkeiten in Projekten nachkommen.

Unsere Learnings

Einen schönen Nebeneffekt gab es aber im Hinblick auf die persönlichere Atmosphäre, die dabei entstand. Unser täglicher „Business Kram“ wurde durch die Rahmenbedingungen wie den Einblick in private Räume etwas lockerer und offener. So kommt es in Konferenzen vor, dass Kinder im Hintergrund spielen und zu hören sind, dass Haustiere zur Attraktion des Gesprächs werden oder man Vögel im Hintergrund zwitschern hört. Mancher vergaß sogar die passende Kleidung für seine Videokonferenz anzuziehen ;). Das ganze schwappte auch in den privaten Bereich. Es entstanden etwa virtuelle Stammtische in denen sich KollegInnen am Abend zusammenfanden um sich über geschäftliches und privates auszutauschen. Man hatte insgesamt das Gefühl, dass wir trotz räumlicher Entfernung näher zusammengerückt waren.

 

Jetzt, nach fast 4 Monaten andauernder Home-Office Nutzung kehren wir langsam wieder ins Büro zurück, um die sozialen Kontakte zu Kollegen/innen ganz altmodisch und direkt – analog – zu genießen.

Einige unserer KollegInnen gestehen, dass es diese Erfahrung Wert war. Für manche trat gar eine gewisse Art an Selbstfindung zum sonst bekannten Office Alltag ein, andere bemerken, dass die Gesamtsituation ein außerordentlicher und nachhaltiger Change in unserer gesamten Wirtschaft und dem Arbeitsleben als Ganzes ist. Dabei nimmt jede und jeder persönliche Erfahrungen aus dieser Zeit mit und kann diese in die zukünftige Gestaltung des Arbeitslebens einfließen lassen.

 

In diesem Sinne, bleibt gesund und „the show must go on“!