Softwaretesten kann ermüdend sein, besonders wenn Tag ein und Tag aus dieselben Testfälle anstehen. Das passiert, wenn z.B. häufige Programmänderungen geprüft werden müssen. Dabei konzentriert man sich in der Regel nur auf die vorgenommenen Änderungen. Für einen umfassenderen Test bestehender Teile der Software bleibt oft keine Zeit. Hierfür gibt es Abhilfe:

Testautomatisierung!

Das Ziel von Automatisierung im Test ist die Reduktion manuell durchgeführter Tests. Hierbei geht es nicht darum, manuelle Tests zu ersetzen, sondern immer wiederkehrende Testfälle (sogenannte Regressionstests) in die Automatisierung auszulagern. Das „Wegfallen“ der Regressionstests durch die Testautomatisierung, führt zu Kosten- sowie Zeitgewinn – und das sind zwei ziemlich gute Argumente für die Testautomatisierung. Dennoch kann das Testen nicht vollständig automatisiert werden. Bei kurzen Projekten und solchen, die erst einen geringen Reifegrad erreicht haben, ist es schwer, Tests sinnvoll zu automatisieren. Die Programmversionen ändern sich häufig und bestehende Tests müssen oft angepasst werden. In einem solchen Szenario können automatisierte Tests noch keinen wirklichen Mehrwert bringen, da ihre Entwicklung und Anpassung viel zu aufwändig wären.

Testautomatisierung ist also eher etwas für komplexere, etablierte Softwarelösungen bzw. deren Weiterentwicklung. Und oder wenn es z.B. legale Anforderungen an Testverfahren gibt. Ganz grundsätzlich gilt: Die richtige Kombination zwischen manuellen und automatisierten Testverfahren hilft, kosten- sowie zeitsparend zu testen. Die Kunden bekommen in der Folge qualitativ hochwertigere Produkte angeboten.

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