Der Automotive Markt steht insgesamt vor großen Herausforderungen. Der Neuwagenabsatz stagniert oder ist rückläufig. Für Zulieferer, aber auch OEMs, gewinnt daher der After Market, also das Marktsegment für Verbrauchs- und Ersatzteile, noch mehr an Bedeutung, um die Marktentwicklung wenigstens teilweise zu kompensieren. Es ist zu erwarten, dass sich mit dem wachsenden Markt der e-mobility Markt auch Chancen für neue Geschäftsfelder eröffnen, was in der Folge natürlich nicht ohne Auswirkung auf die Prozesskomplexität bleibt.

Mit Standardisierung gegen Komplexität

Es liegt nahe, dass dafür auch über Digitalisierung nach Lösungen gesucht wird. Und hier kommen standardisierte Formate wie #TecDoc (oder auch AUTOCARE) ins Spiel. Die Bedeutung solcher Standards hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Mit der Folge, dass dadurch für die Unternehmen auch die Komplexität bei der Be- und Verarbeitung von Daten im Back- und Frontend gestiegen ist.

Effizienz ist der Schlüssel

Daraus folgt, dass Unternehmen, die im #After Market erfolgreich agieren wollen, neben einer abgestimmten Produktdatenstrategie auch ein professionelles und effizientes Datenmanagement benötigen. Ein Lösungsansatz in diesem Umfeld ist eine fundierte PIM Strategie. Product Information Management kann der zentrale Baustein sein, um TecDoc in allen Verarbeitungs- und Bereitstellungstufen so zu beherrschen, dass Arbeitsprozesse effizient werden und gleichzeitig ein Maximum an Datenqualität erzielt werden kann.

Auf was es ankommt

Natürlich gibt es in diesem Zusammenhang grundlegende Anforderungen, die PIM Systeme im Zusammenhang mit TecDoc erfüllen müssen:

  • Ein an TecDoc anpasstes oder erweitertes PIM Datenmodell, das im Bedarfsfall auch Zuordnung zu Marken, Fahrzeugtypen/Modellen oder Teilprodukten abbildet
  • Ein OEM/IAM abgestimmtes Sortimentsmanagement mit den relevanten Assetinformationen
  • Automatisierte Datenqualitätssicherungsprozesse
  • Automatisiertes Mapping für Plattformen/Exportprozesse die TecDoc erwarten/verarbeiten

Der Weg, diese speziellen Anforderungen z.B. in bestehenden ERP Systeme oder mithilfe dedizierter Eigenentwicklungen abzubilden, haben sich in vielen Fällen als Sackgasse erwiesen und im ungünstigsten Fall sogar die Geschäftsentwicklung im After Market blockiert.

TecDoc – Mehrwerte durch PIM

Um das volle Potential von TecDoc nutzen zu können, bzw. den Anforderungen der TechAlliance effizient gerecht zu werden, empfiehlt sich der Einsatz einer dedizierten PIM Instanz. PIM Systeme oder Plattformen  – passend evaluiert und konzeptionell richtig aufgebaut – generieren die Mehrwerte, die Unternehmen brauchen, um im After Market zukunftsfähig und erfolgreich aufgestellt zu sein.

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